Tag 5

Tag 5

Mittwoch 15.07.20

 

Liebe Leser des Sola-Blogs

Zum ersten Mal wurden wir heute Morgen nicht von unseren Leitern, sondern ziemlich unsanft und ziemlich verspätet von den ältesten Jungschärlern geweckt, denn von den Leitern war weit und breit nichts zu sehen beziehungsweise zu hören. Als man kurz darauf die Leiterschlafplätze stürmte, mussten wir feststellen, dass unsere lieben Leiter wohl etwas ausser Puste sind, denn sie machten keine Anstalten, ihr Schlafgemach zu verlassen. Als wir sie nach vielen Anläufen aus dem Bett zerren konnten, war keine Besserung in Sicht, denn kurze Zeit später war Geschrei und Gekicher aus dem Pool zu hören. Anstatt den Zmorge vorzubereiten, plantschten sie umher und machten ordentlich Lärm.

Glücklicherweise konnten die vier ältesten Teilnehmer (Simon, Tobia, Larissa und Emilie) spontan das Ruder umlenken und die Verantwortung tragen. Nach dem Brunch sorgten sie dafür, dass die in die Kindheit zurückkatapultierten Leiter den Abwasch erledigten und die Kleingruppenzeit eingehalten werden konnte. Kurz vor dem Mittag entschieden sich die Leiter jedoch, ihre Verantwortung zurückzuerobern.

Wieder alles beim Alten, besuchten uns am Nachmittag unsere Ameislis, worüber wir uns sehr gefreut haben. Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, aus verschiedenen Interessengruppen eine auszusuchen, die uns entsprach. Tanzen, Feuer machen, Pfeilbogen basteln oder Kalligraphie: Alle fanden einen Platz und der Nachmittag war sehr schnell um. Auch der Pool wurde rege genutzt und sorgte für grosse Begeisterung. Ausserdem feierten wir den 10. Geburtstag von Ramon mit Singen, Kuchen und Kerzen. Nach einem feinen Znacht, Lobpreiszeit und einer Andacht gab es lustige Gruppenwettkämpfe. Nach dem Dessert verabschiedeten wir uns von den Ameislis, die von den Eltern abgeholt wurden. Bald darauf landeten auch wir Jungschärler in den Schlafsäcken, denn so langsam sind wir alle ziemlich müde, aber auch sehr glücklich.

Liebste Grüsse aus Ossingen und einen schönen Donnerstag!