Tag 6

TAG 6

Donnerstag, 16.07.20

 

Nach dem üblichen Morgenszenario mit Aufstehen, Zmorge vorbereiten und essen sowie der Kleingruppenzeit fanden wir einen furchteinflössenden Brief auf unserem Lagerplatz. Die feindliche Gang teilte uns darin mit, dass wir noch nicht gewonnen haben und wir kommen sollen, wenn wir uns getrauen. Darum gab es kurz darauf eine Trainingszeit, wo wir in verschiedenen Disziplinen unsere Fähigkeiten ausgebaut haben, wie Schnelligkeit, Kraft, Tarnung, Morsen oder Fesseln. Nach einem feinen Zmittag machten wir einen OL, um mögliche Aufenthaltsorte der Gang zu entdecken. Auch heute können wir alle wieder stolz auf uns sein, den insgesamt haben wir fast 9 Kilometer zurückgelegt. Als wir wieder beim Werdhof ankamen, stärkten wir uns mit einem Zvieri. Während der Freizeit hatten wir wieder die Möglichkeit, unseren persönlichen Interessen nachzugehen. Zum Znacht gab es ein feines Birchermüesli. Danach lobten wir wieder unseren grossen Gott und hörten eine weitere Andacht. Der Abend endete mit spannenden Workshops, bei denen wir alle viel mitnehmen konnten. Nach dem Dessert neigte sich bereits der 6. Tag dem Ende zu.

Zumindest dachten wir das, denn als wir bereits im Zelt waren und der Grossteil bereits am Schlafen war, wurden wir von der Gang überrascht. Sofort stürmten wir aus unseren Zelten und waren kampfbereit. Bei der Schlacht war von Müdigkeit keine Spur zu sehen, denn alle gaben Vollgas und hügelten unsere Gegner. Nachdem wir unsere Gegner erfolgreich besiegt hatten, merkten wir plötzlich, dass Simon und Tobia fehlten. Tobia war schlafend in seinem Zelt anzutreffen, doch von Simon fehlte jede Spur. Die Kinder konnten den Gegner jedoch entlocken, dass sie Simon gefangen halten, denn sie waren wahnsinnig begeistert vom Entertainment-Talent unseres Jungschärlers und wollten daraus einen Nutzen ziehen. Anstatt ihn teuer ins Ausland zu exportieren, konnten wir ihn kurz darauf wieder zurückerobern, ebenso wie den Laptop, der ebenfalls wieder in die Hände der Gang gelangt war. Ordentlich durchnässt, aber auch stolz über den Sieg, machten wir uns darauf wieder ab in unsere Zelte und man kann sich sicher sein, dass es eine ruhige Nacht sein wird.